Der Orangerie Park Straßburg

Orangerie Park ist die perfekte Verbindung von Klassizismus und Romantik.

Dies ist mit 26 ha der größte Park Straßburgs und die Parkanlage schlechthin. Sie wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Gestaltung des Parks als klassisch französischer Garten begann um 1740 und dauerte bis 1817, als die geometrische Ausrichtung der Bepflanzung erfolgte. 1806 wird ein Kaiserin Joséphine gewidmeter Pavillon gebaut (im Jahr 1809 findet hier ein Empfang für sie statt), in dem die Orangenbaum-Sammlung untergebracht wird, die die Stadt vom Staat als Geschenk erhalten hat. Zwischen 1832 und 1848 werden die strahlenförmig verlaufenden Alleen in einen Park im englischen Stil integriert. Ein weiterer teils spektakulärer Umbau erfolgt 1895 für die Industrie- und Gewerbeausstellung. Manche der zu diesem Anlass errichten Anlagen waren nur von begrenzter Dauer, andere, wie der künstliche See und die Grotte mit Wasserfall, sind bis heute erhalten geblieben. Ein ursprünglich im Jahr 1607 in Molsheim erbautes Fachwerkhaus wurde Stück für Stück im Park wieder aufgebaut und als Weinschenke genutzt. Heute befindet sich darin das Gourmet-Restaurant „Buerehiesel“. Der kleine Zoo ist auch bis heute vorhanden.



Auch wenn die wunderschöne Orangenbaum-Sammlung, die dem Park seinen Namen gab, 1968 bei einem Brand im Pavillon Joséphine zerstört wurde (der Pavillon wurde identisch wieder aufgebaut), wissen die Straßburger den reizvollen Ort und die perfekte Kombination aus Klassizismus und Romantik, aus vertrauter Natur und einer gewissen Exotik zu schätzen.

Im Park befindet sich auch eine Storchenaufzuchtstation. Die anmutigen Vögel wurden in den 1960er Jahren erfolgreich wieder angesiedelt, und man trifft heute oft ein freilebendes Exemplar auf den Rasenflächen im Park.

Orangerie Park Straßburg